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Filmpreis gewonnen

09.05.2014 09:49

Pressemitteilung

Der Dortmunder Michele Ufer gewinnt mit dem von ihm produzierten Dokumentarfilm „Marathon am Mount Everest – die höchsten 42,195km der Welt“ den zweiten Publikumspreis bei den Grenzland-Filmtagen in Selb.

Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst des Publikums belegte der Film von Michele Ufer und seinem Kollegen Tobias Meinken nur knapp hinter dem späteren Gewinnerfilm „Man(n) Muss“ von Jens Wernstedt den zweiten Platz beim Publikumspreis in der Kategorie Dokumentation.

Ein volles Programm erwartete die Besucher zur 37. Auflage der traditionsreichen „Grenzland Filmtage“ vom 24.-27. April im fränkischen Selb. Aus über 450 eingereichten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen wurde dem Publikum an vier Tagen in drei Kinosälen eine Auswahl von 150 vielversprechenden Filmen präsentiert. Mit dabei war der Dokumentarfilm „Marathon am Mount Everest – Die höchsten 42,195km der Welt“ des Dortmunder Sportpsychologen und MentalcoachMichele Ufer. „Der Film passte sehr gut zu den Grenzland-Filmtagen, zeigt er doch welche Grenzen die Menschen zum einen körperlich, aber auch mental und kulturell bei diesem Event überwinden müssen“, so Dagmar Franke von der Festivalleitung.

Bereits der Start am Donnerstag Abend war vielversprechend. „Der Bürgermeister von Hof war zum Eröffnungsfilm geladen, hatte aufgrund seines straffen Terminkalenders nur wenig Zeit, aber kurzerhand seine Planung über den Haufen geworfen, weil er sich unbedingt auch die Everest-Dokumentation ansehen wollte“, erinnert sich Franke. Michele Ufer nutzte die Gelegenheit, um direkt vor der Filmvorführung noch etwas zur Entstehungsgeschichte und den Rahmenbedingungen zu erzählen.

Am Freitag, dem zweiten Festivaltag wurde der Film „Marathon am Mount Everest“ laut Festivalmitarbeitern sogar zum Kassenschlager. Im Anschluss an die Vorführung suchten zahlreiche Besucher das Gespräch mit dem Produzenten. Das Feedback war beeindruckend: der Film sei „so positiv“, „motivierend“ und „energiegeladen“. Ein Eindruck, den  Klaus Jentsch von der Auswahljury teilt: „Eigentlich habe ich es nicht so mit Dokus und selten schaue ich mir ein Werk komplett an. Den Everest-Film allerdings habe ich mir bis zur letzten Sekunde angesehen. Super Film, spannendes Thema und gut umgesetzt“.

Für Ufer, der laut Aussage von Radiomoderator und Jurymitglied Holger Kamecke „wegen seiner sympathischen und offenen Art beim Publikum und den Festivalmachern ein gern gesehener Gast war“, ist diese Rückmeldung sehr wertvoll. „Bisher wurde der Film meist bei Sportevents oder im Rahmen von Vorträgen gezeigt, die einen Bezug zum Sport und zur Sportpsychologie haben. Jetzt habe ich die Bestätigung, dass viel mehr in dem Thema steckt und dass auch wildfremde Kinobesucher, Nichtläufer und sogar Nichtsportler fasziniert von unserem Film sind. Das eröffnet neue Möglichkeiten“, freut sich Ufer.

Auf die Frage der Festivalleitung Dagmar Franke, was denn als nächstes für Projekte anstünden, bekommt Ufer leuchtende Augen. „Ich würde gern meine Dr.-Arbeit filmisch begleiten lassen. Das hat alle Zutaten für einen extrem spannenden, vielleicht sogar mehrteiligen Dokumentarfilm“.

 

Pressefotos stehen auf Anforderung in hoher Auflösung zur Verfügung.

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